Netphen, Rees, Köln und Buschhütten in Krefeld vorn

Beidgeschlechtliche kölsche Dominanz in der NRW-Liga

Gleich sechs Siegerehrungen waren Bestandteil des Ligatages in Krefeld. Beim Covestro Triathlon freuten sich die Athleten des TVE Netphen II über den Tagessieg in der Landesliga Süd und die des Reeser SC über den in der Verbandsliga Süd. Die höchste Liga des Landes feierte ihr Saisonfinale. In Krefeld siegten die Damen des Kölner Triathlon Teams III und die Herren des Ejot Teams Buschhütten II in der NRW-Liga. Über die gesamte Serie von fünf Rennen dominierten letztlich die Kölnerinnen und die Kölner. Beide Drittvertretungen des KTT belegen Rang eins der Abschlusstabelle.

Vor den Jubelszenen bei den Ehrungen hatten die Mannschaften einen Sprinttriathlon hinter sich gebracht. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen hatten in der Landesliga Süd Timo Böhl, Dominik Weise, Johannes Gruber und Klaus Kelter mit 37 die niedrigste Platzziffer. Hinter den Netphenern entbrannte ein spannender Kampf um die Plätze zwei und drei, den Christopher Treucker, Ludger Kölven, Christian Kühn und Michael Url vom Moerser TV Triathlon II um eine Platzziffer gegen das Quartett vom ASV Süchteln gewannen. Holger Lüders, Marcel Hammans, Christian Adami und Thomas Heyer addierten 101 Platzziffern für Rang drei.

Diesen belegten in der Verbandsliga Süd die vier vom SV Bergisch Gladbach 1920/71. Oliver Kalmes, Kieran Hennesser, Ulrich Kramer und Hüseyi Göcdü stehen mit der Platzziffer 110 in der Ergebnisliste. Davor kamen Dominik Neumann, Rene Schmitz, Lars Königs und Achim Quadflieg (Triathlon Team Indeland Eschweiler III, Platzziffer 58) ins Ziel, die sich nur hinter den siegreichen Startern des Reeser SC Triathlon einordnen mussten. Marco Dahmen, Frank Schuster, Alexander Reichmann und Stefan Schaffeld stellten das stärkste Verbandsliga-Team des Tages (Platzziffer 44).

Schnellste Einzelstarter in den Ligarennen waren Jörg Schumachers vom TV Erkelenz, der 1:04:36 Stunden für seinen Landesliga-Wettkampf benötigte und Dominik Neumann, der nach exakt 1:02:00 Stunden auf die Konkurrenten wartete.

Köln x drei, Buschhütten x drei und Düsseldorf auch

Zum Finale der NRW-Liga ließen sich Damen des Kölner Triathlon Teams III nicht lumpen und feierten eine gelungene Saison angemessen mit dem Tagessieg. Carlota Hamann, Janina Meyer und Nele Krautwald schafften dieses Kunststück zum dritten Mal und festigten so mit Platzziffer 23 Meisterschaftsrang eins. Das Team vom SC Bayer Uerdingen kam mit Franziska Hinte, Jule Gems und Isabel Godoy auf Rang zwei. Weicon Tri Finish Münster teilte sich diesen Silberrang mit den Gastgeberinnen, da auch Katharina Thoma, Insa Rechter und Kathrin Dette auf Platzziffer 52 kamen, und da geteilte Freude natürlich doppelte Freude ist. Erfreut schaute auch Marit Bergmann vom Tri Club Wuppertal auf das Rennen, denn mit 1:06:38 Stunden steht sie auf Rang eins der Einzelstarterinnenergebnisliste.

Auch bei den Herren der NRW-Liga kam das Heimteam auf das Podest. Das Duell diverser Zweitvertretungen ging allerdings an das Ejot Team Buschhütten, die mit Jonas Land, Daniel Knoepke, Ersen Albayrak und Felix Menn in Krefeld angetreten waren und nur 54 Platzpunkte addierten. Der DLC Aachen hatte Pit Gardeick, Nils Plettenberg, Luca Schäfer und Steffen Willms in ein erfolgreiches Rennen geschickt. Diese vier behielten mit Platzziffer 70 gegenüber Felix Koebcke, Jonas Gaide, Moritz Pohl und Niklas Greeven (SC Bayer Uerdingen) um 12 Punkte die silberne Oberhand.

Entspannt schaute sich Luca Fröhling vom PV Triathlon TG Witten III diesen Podiumskampf an, denn nach 58:19 Minuten hatte er sich den ersten Sitzplatz im Ziel gesichert.

Die Abschlusstabellen sehen sowohl bei den Damen und den Herren das Kölner Triathlon Team III auf dem Platz an der Sonne. Bei den Damen folgen punktgleich das Ejot Team Buschhütten II und das Triathlon Team Düsseldorf. Beide Vizemeisterinnen sind damit aufstiegsberechtigt. Die Herrensaison beendeten Aachen und Uerdingen hinter den Kölnern. Aufsteigen darf indes das Ejot Team Buschhütten II, das Rang vier belegt.