Swim and Run Darmstadt: Wettkampfluft für den Kader des NRWTV

Lukas Meckel und Julia Bodenschatz mit den schnellsten Zeiten beim Saisonauftakt

Der Ausflug des NRWTV-Landeskaders ins hessische Darmstadt war äußerst erfolgreich. Beim Swim and Run Darmstadt konnten die Schützlinge von Landestrainer Andy Bullock gleich vier Siege einschwimmen und -laufen. Mit Tagesbestzeiten überzeugten vor allem Julia Bodenschatz (SSF Bonn Triathlon) in der weiblichen Jugend B und Lukas Meckel vom PV Triathlon Witten bei der männlichen Jugend A. Erfolgreich waren zudem Felipa Hermann (Brander SV) als schnellste A-Jugendliche sowie Leon Vollstedt vom Triathlon Team Ratingen 08, der die Juniorenwertung gewinnen konnte.

Der Swim and Run war ein Ländervergleichswettbewerb der Deutschen Triathlon Union (DTU), in dem Landeskaderathlet*innen aus der gesamten Republik aufeinander trafen. „Wir haben sehr gute Ergebnisse erzielen können“, freute sich Bullock. „Dementsprechend sind wir zufrieden. Fast noch wichtiger ist aber, dass in Darmstadt ein positives Zeichen für den Triathlonsport gesetzt werden konnte und die Veranstalter gezeigt haben, dass Wettkämpfe möglich sind.“ Basis des Darmstädter Rennens war ein umfassendes Hygienekonzept, das beispielsweise eine durchgehende Maskenpflicht außerhalb des Schwimmens und Laufens vorsah und das Abstandhalten für alle Starter*innen und Betreuer*innen.

In das Nordbad im Darmstädter Schwimm-Leistungszentrum im Bürgerpark durften nur die Athlet*innen. Der Start erfolgte im Abstand von 20 Sekunden, die 400 beziehungsweise 500 Meter wurden über alle Bahnen ausgetragen. Nach dem Schwimmen wurde das Rennen neutralisiert, die Sportler*innen trugen ihre jeweilige Box mit den Wechselsachen in die Wechselzone und hatten fünf Minuten Zeit, bevor der Laufwettkampf auf einem welligen Rundkurs im Bürgerpark startete. Nach Zielankunft wurden vom Veranstalter sofort Schutzmasken ausgeteilt. „Die Organisation war topp“, lobte Stützpunkttrainer Dennis Krönkemeier, der zusammen mit Bullock die insgesamt 17 Kaderathlet*innen betreute.

Lukas Meckel mit Bestzeiten in beiden Disziplinen

Die älteren Jahrgänge der Junioren und der Jugend A hatten Distanzen von 500 Metern Schwimmen und 5,1 Kilometern Laufen zu absolvieren. Die jüngeren Talente der Jugend B schwammen 400 Meter und liefen 3,1 Kilometer. Lukas Meckel schaffte über die längeren Strecken in beiden Disziplinen die Bestzeit und kürte sich in 22:51 Minuten zum Gesamtsieger. Ihm folgten als Gesamtdritter und ebenso Dritter der Jugend A Tizian Berlin vom SSF Bonn sowie als Gesamtfünfter und Sieger der Junioren Leon Vollstedt. Die Schwerter Maximilian und Constantin Krüger (SG Eintracht Ergste) belegten die Ränge sieben und vierzehn in der Jugend A. Lennart Müller vom SSF Bonn wurde hier 13..

Über die 5,6 Rennkilometer bei den Frauen schickte das Trainer-Duo nur A-Jugendliche an die Startlinie. Schnellste junge Dame war Lokalmatadorin Jule Behrens. Der Gesamt- und Juniorensiegerin folgte mit Felipa Herrmann aber erfreulicherweise die beste A-Jugendliche des Wettkampftages. Nach 25:07 Minuten durfte die Athletin des Brander SV jubeln. Ebenfalls einen Podiumsplatz erreichte Emma Fahrenson vom PV Triathlon Witten als Dritte. Aus dem NRWTV-Kader waren mit Lena Hötzschold (SSF Bonn) auf Platz acht und Clara Fuchs (TriTeam Siegerland) als Zwölfte noch zwei weitere Starterinnen in Darmstadt dabei.

NRWTV-Podium bei der weiblichen Jugend B

Das Rennen der weiblichen B-Jugend war fest in NRW-Hand. Julia Bodenschatz (SSF Bonn) holte sich den ersten Platz nach 17:48 Minuten und verwies Finja Herrmann vom Brander SV auf den Silberrang. Ihre Bonner Teamkollegin Imke Bosch komplettierte das NRW-Podium. Mia Schaffrath, die dritte Bonnerin im Rennen, lief als Neunte ins Ziel, Inga Buchner (TriTeam Siegerland) steht als 16. in der Ergebnisliste.

Ohne Medaille für den NRWTV verlief einzig das Rennen der männlichen B-Jugend. Marius Voos (Hildener AT Triathlon) schrammte als Vierter knapp daran vorbei. Bruno Krumbeck (SuS Stadtlohn Triathlon) wurde Siebter.

„Das war ein schöner Wettkampftag für uns“, resümierte Krönkemeier abschließend. „Wir hoffen auf mehr in den kommenden Wochen.“