Endlich wieder richtige Wettkampfluft bei den Bundesliga-Rennen in Saarbrücken und Erkner

Erst- und Zweitliga-Starts der Talente aus dem Landeskader

Nach dem erfolgreichen Auftritt des Nachwuchskaders beim Superleague-Rennen in Rotterdam (Link) durften einige der NRW-Talente beim Bundesliga-Wochenende in Saarbrücken endlich wieder einmal richtige Wettkampflust schnuppern. Im Saarland fanden der finale Events der 1. und In Erkner das Abschlussrennen der 2. Bundesliga Nord statt. In beiden Rennen standen in ihren jeweiligen Teams Talente aus dem Landeskader und dem Essener Leistungszentrum an den Startlinien.

Das Erstligarennen wurde über eine verkürzte Sprintdistanz (650 m Schwimmen, 14 km Radfahren, 4,2 km Laufen) absolviert. Anstatt des gewohnten Massenstarts gab es aufgrund der Coronakrise bei den Frauen vier und bei den Männern fünf Läufe, mit jeweils einem Athleten pro Team.

Erstliga-Debüts und neue Erfahrungen für die NRW-Talente

Zuerst gingen die Damen in das Saarbrücker Bad. Das Top-Ergebnis aus Sicht des NRWTV schaffte Felipa Herrmann, die für das Kölner Triathlon Team 01 startet. 53:53 Minuten bedeuteten einen tollen zehnten Platz bei ihrem ersten Wettkampf in der Bundesliga. Hannah Stegmaier (SSF Bonn Triathlon) folgte in 54:58 Minuten auf dem 17. Platz. Franzi Moll lief im Dress des SC Bayer 05 Uerdingen nach 58:37 Minuten ins Ziel und belegte damit Rang 40. Valesca Wippich, für das Sparda Bank Team Hagen am Start, beendete ihr Ligadebüt in 1:01:27 Stunden als 47.

Bei den Herren war Erstliga-Neuling Max Meckel schnellster Starter aus dem Essener Internat. Für sein Triathlon one Witten-Team sammelte er als 33. In 49:22 Minuten Punkte. Mannschaftskollege Luca Fahrenson benötige 51:04 Minuten, gleichbedeutend mit Rang 53. Für die SSF Bonn Triathlon erzielte Gianluca Weßling Platz 65 (52:58 Minuten).

Andy Bullock zog ein zufriedenes Fazit des Saarbrücker Renntages. „Die Rad- und die Laufstrecke waren wirklich sehr anspruchsvoll“, kommentierte der Landestrainer. „Für unsere jungen Athletinnen und Athleten waren die Bundesliga-Rennen und das besondere Format eine neue und hilfreiche Erfahrung.“

Jugend-Trio mit starken Rennen im brandeburgischen Erkner

Auch in Erkner hatten sich die Organisatoren ein besonderes Format ausgedacht. Das 750 Meter Schwimmen wurde im so genannten „Rolling Start“ begonnen. Alle 30 Sekunden ging eine Welle mit einem Athleten jedes Teams ins Wasser. Es folgten ein 28 Kilometer langes Radfahren ohne Windschatten sowie ein 3,6 Kilometer Abschlusslauf.

Gen Brandenburg war der zweite Landestrainer Dennis Krönkemeier mit einem Trio der männlichen Jugend A gereist. In einem Starterfeld von 69 Teilnehmern schaffte Lukas Meckel (Triathlon one Witten II ) eine Zeit von 1:04:32 Stunden und Platz 19. Enno Meden hatte das Trikot von Weicon Tri Finish Münster II übergestreift und lief nach 1:05:06 Stunden ins Ziel: Rang 34. Maximilian Schnepper, aktiv für das Almetec Team Hagen, rundete die Wettkampfreise der NRWler auf Platz 57. Platz (1:09:02 Stunden).

„Alle drei sind zum ersten Mal in einem Zweitliga-Wettbewerb gestartet“, erklärte Krönkemeier. „Die Resultate stellen uns sehr zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, dass die lange Radstrecke und das Windschattenverbot eine neue und große Herausforderung für unsere Jungs waren.“

Somit konnten beide Reisegruppen entspannt und mit guten Ergebnissen im Gepäck die Heimreise antreten und sich darüber freuen, dass endlich mal wieder Triathlonrennen durchgeführt wurden.