Anti-Doping Informations- und Präventionsangebot des NRWTV an Vereine

Denn…: Unwissenheit und Fahrlässigkeit schützen nicht vor Missbrauch und Strafe

Triathlon ist eine der wenigen Sportarten, in denen auch Amateursportler Dopingproben abgeben müssen. Stichpunktartig wird beispielsweise bei Deutschen Meisterschaften und bei den großen Events der bekannten Lang- und Mitteldistanzveranstalter auf verbotene Substanzen getestet. Der Aspekt der Kontrolle zur Abschreckung ist allerdings nur ein Pfeiler der Anti-Doping Arbeit des NRWTV.

Zusätzlich zu diesem Engagement hat der NRWTV seinem zweiten und wesentlichen Pfeiler in der Prävention. Die Beauftragte für das Thema „Anti-Doping“ ist die Medizinerin Dr. Claudia Moll. Sie ist mit ihrem beruflichen Hintergrund parallel zu diversen Fortbildungen geeignet, die (Aus-) Wirkungen von Substanzen und Behandlungen sowie auch von Denk- und Verhaltensmustern zu verstehen und zu vermitteln.

Vorträge zum Thema „Anti-Doping“ als Angebot des NRWTV, Work-shops und Seminare als Angebot der NADA

Der NRWTV möchte die Kommunikation zwischen seinen Mitgliedern und dem Verband zu diesem Thema verbessern. Das Fachwissen im Verband und bei Dr. Moll soll effizienter auch an die so genannte „Basis“ vermittelt werden. Interessierte Vereine können sich zwecks work-shops, Seminaren, Vorträgen oder auch Gesprächs-/ Diskussionsrunden gern an uns wenden. (Kontakt: anti-doping_at_nrwtv.de)

Doping beginnt nicht erst mit der Einnahme verbotener Substanzen

Bewusst sprechen wir in diesem Zusammenhang NICHT von „verbotenen“ Substanzen wie sie im allgemeinen Verständnis existieren. Denn Doping beschränkt sich nicht allein auf „EPO“, „Blutdoping“, „Wachstumshormone“ und weitere öffentlich bekannte Schlagworte, sondern ist ein vielschichtiges Thema, das teilweise auch unbewusst zu Verfehlungen führt. Schmerzmittel. Präparate zum Aufputschen oder Beruhigen sind öffentlich auch noch als suspekt eingestuft. Aber die Problematik „Doping“ beginnt schon viel früher.

Das Thema ist höchst sensibel. Unwissen und Fahrlässigkeit („strict liability“), beispielsweise bei der Einnahme von ärztlich verordneten Medikamenten, ist ein Aspekt. Aber ein weiterer ist: Wo beginnt der Schritt zur unerlaubten Leistungssteigerung? Wie nehmen speziell Kinder das Verhalten ihrer Eltern oder anderer Erwachsener und von Trainern im Verein auf, wenn Müdigkeit oder körperliche Schwäche künstlich bekämpft wird („Nahrungsergänzungsmittel - NE)“?

Manche Fragen klingen samt Antworten auf den ersten Blick lapidar, aber eine tiefere Reflexion kann zu neuen Perspektiven und dem Aufdecken bisher unerkannter Zusammenhänge führen.

ALSO: Der NRWTV möchte gerne helfen, bei diesem Thema eine größere Informationsdichte zu vermitteln und präventiv dafür zu sorgen, dass der Triathlonsport ein fairer, sauberer und gesunder Sport bleibt. (Kontakt: anti-doping_at_nrwtv.de)

Für Fragen zum Thema bitten wir die Vereine und Sportler, sich nicht zu scheuen einfach mal eine Mail zu verfassen.